Sehr gute Zusammenfassung: Social Media in Unternehmen - Hintergrund, Strategie, Reichweiten und Beispiele

Großen Dank an Dr. Holger Schmidt von der FAZ für diese tolle Präsentation zum Einsatz und Hintergrund von Social Media in Unternehmensumfeldern. Die Bedeutung von Social Media wird eindrucksvoll hergeleitet. Auch der letzte Entscheider müsste nach Ansicht dieser Präsentation erkennen, das Social Media ein Massenmedium ist und kein Hype.

Allerdings sollte und muss sich jedes Unternehmen genau überlegen, ob und wie es den Schritt in Social Media Umwelten wagt. Und vorallem, ob die Unternehmenskultur dem Änderungsprozeß bereits gewachsen ist.

Wer Social Media Best Cases sucht muss diese Präsi von Starbucks mehr als ernst nehmen:

Danke an Starbucks für die Insights! Ich stimme zwar nicht mit allen Punkten überein, allerdings verdient das zielorientierte "Doing" Respekt! Die Kampagnen sind sehr zur Nacharmung empfohlen.

So kann man mit Social Media echten Mehrwert für das Unternehmen schaffen und andere inspirieren. Mich hat es auf jedenfall inspiriert :)

Ansteckend: Für alle, die dringend Anregungen suchen, wie sie ganz praktisch Social Media Marketing starten sollen: 60 Tipps

Schön Präsi, auch dank Prezi! Nichts bahnbrechend neues aber eine sehr umfangreiche Zusammenfassung aller Möglichkeiten! Darum sehr empfehlenswert, gerade für Einsteiger ins Social Media Marketing die nach ganz praktischen Umsetzungsmöglichkeiten suchen. Hier also 60 Tipps zu Tools und Praktiken im Social Media Marketing!

Social Media im Unternehmen - Die zwölf häufigsten Fehler: Gefunden auf deutsche-startups.de

Social Media im Unternehmen: Die zwölf häufigsten Fehler

Montag, 26. April 2010 08:00

Vor zwei Wochen gab Markus Walter von der PR-Agentur Walter Visuelle PR in einem Gastbeitrag “10 Tipps zum Einsatz von Social Media für Gründer” nützliche Hinweise, wie Gründern und Start-ups ein erfolgreicher Start ins Social Web gelingt. Alain Blaes von PR-COM ergänzt in dieser Woche die zwölf häufigsten Fehler in der Unternehmenskommunikation in Sachen Social Media. “Wir haben den Eindruck gewonnen, dass viele Unternehmen hier noch immer nur halbherzig, unentschlossen und mit begrenztem Engagement vorgehen”. Die richtige Vorbereitung ist deswegen wichtig, denn mittelfristig werde kein Weg an Social Media vorbeiführen.

1. Me too
Manche Unternehmen wollen bei Social Media einfach nur “dabei sein”. Erfolgreiche Kommunikation lässt sich so aber auch im Web 2.0 nicht aufbauen – erforderlich sind auch hier klare Konzeptionen und Ziele: Warum will man sich in Social Media engagieren? Was will man erreichen? Ist das den dafür nötigen Aufwand wert? Wer einfach nur auch dabei sein will, lässt besser die Finger davon.

2. Keine klar definierten Zuständigkeiten
Bei der Unternehmenskommunikation darf nicht jeder, der gerade nichts besseres zu tun hat, mitmischen – auch nicht im Web 2.0. Unternehmen müssen Mitarbeiter definieren, die sich verantwortlich um die verschiedenen Plattformen kümmern. Im Sinne einheitlicher Messages muss klar geregelt sein, wer was sagen darf und soll.

3. Abwarten
Viele Unternehmen zögern den Einstieg in Social Media hinaus und wollen zunächst beobachten, wie sich Social Media entwickelt. Dabei besteht das Web 2.0 schon seit vielen Jahren. Auch hier kann man seine Erfahrungen nur selbst sammeln. Wer später einsteigt, fängt nur später mit dem Lernen an.

4. Social Media als verlängerter Arm der Werbeabteilung
Social Media ist ein zusätzliches Kommunikationsinstrument und nicht Werbung mit neuen Mitteln. Wenn die Adressaten den Eindruck gewinnen, dass man ihre Communities dazu missbraucht, am Werbeetat zu sparen, werden sie sich mit einem Mausklick verabschieden. Sie werden vielleicht nie zurückkommen.

5. Überadministration
Social Media lebt von Spontaneität und Kreativität. Mitarbeiter, die mit den Social-Media-Aktivitäten eines Unternehmens betraut sind, müssen genügend Freiraum haben. Langwierige, aber auch unzureichend definierte Freigabeprozesse und komplexe Workflows sind Gift.

6. Unterschätzung des Aufwands
Social Media ist nicht trivial und erledigt sich nicht von selbst. Social-Media-Auftritte müssen daher geplant und die für sie benötigten Ressourcen bereitgestellt werden. Die Sparflamme wärmt auch im Web 2.0 nur die eigenen Hände.

7. Unterschätzung juristischer Probleme
Nicht alle Beteiligten sehen die Dinge im Web 2.0 so locker, wie diejenigen, die hier mit viel Enthusiasmus ihre Projekte starten: Da werden zum Beispiel schnell Videos oder Fotos verwendet, an denen man gar keine Rechte hat, und schon drohen Abmahnungen oder Schadensersatzforderungen. Unternehmen sollten sich daher vor Projektstart mit ihren Anwälten oder Rechtsabteilungen abstimmen.

Danke an Alexander bzw. Alain Blaes für die spannende Zusammenstellung, die natürlich auch hier auf meinem kleinen Sammelsurium nicht unerwähnt bleiben kann!
Für alle die mehr wissen wollen, geht doch bitte über den obigen Link direkt zu www.deutsche-startups.de !